Toxisches künstliches Riff mit Autoreifen

Vergiftetes Riff aus Autoreifen

In den 80er Jahren hatte Frankreich eine Idee: ein künstliches Riff mit Autoreifen bauen. Und so wurden etwa 500 Meter vor der Küste zwischen Cannes und Antibes, 25.000 alte Reifen ins Wasser geworfen.

Dann im Jahr 2005, entdeckten Forscher der Universität von Nizza, dass die Räder gefährliche toxische Substanzen wie Schwermetalle abgaben.

Immer mehr Menschen machten sich Sorgen über die weitere Verschlechterung der Reifen nach all den Jahren im Wasser und die damit verbundenen Risiken. Im Jahr 2015 wurde ein erster Satz von 2.500 Reifen entfernt, um zu sehen, ob sie sicher aus dem Wasser entfernt werden können. Jetzt folgt die zweite und grössere Phase des Reinigungsvorgangs. Rund 10.000 Reifen werden jetzt und in den kommenden Wochen aus dem Meer gefischt. Die anderen 12.500 werden in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 folgen. Der französische Staat setzt eine Million in das Projekt ein, der französische Automobilhersteller Michelin steuert 200.000 Euro bei. Zum Beitrag: https://www.demorgen.be/buitenland/ecologische-flop-frankrijk-verwijdert-duizenden-autobanden-uit-de-zee-bf42ba2b/?referer=

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